SCREENIKS-Bericht:
automatisierte Auswertung der Testergebnisse

“...Vor ca. 4 Wochen habe ich mir SCREENIKS gekauft und mittlerweile auch mehrfach durchgeführt.
Ich bin begeistert v.a. über den blitzschnell erstellten Bericht, den man auch auszugsweise in
Word verwenden kann. Vielen Dank dafür!..”
Thomas Z., Praxisinhaber

Nach der Durchführung des Screenings können Sie die Ergebnisse in Form eines Berichtes als Word- oder OpenOffice-Dokument öffnen, drucken bzw. auf Ihrer Festplatte sichern. Dies können Sie sofort nach der Durchführung des Tests machen oder zu einem späteren Zeitpunkt.

Im Bericht sind die formalen Daten des jeweiligen Kindes noch mal aufgelistet, wie Name, Alter, Adresse etc. Die Ergebnisse des Screenings werden im Bericht nach drei verschiedenen Subtests: Aussprache, Grammatik, Wortschatz aufgeteilt. Die individuellen Ergebnisse des jeweiligen Kindes liegen für jede durchgeführte Aufgabe vor. Außerdem wird eine Gesamtinterpretation der Ergebnisse für die Subtests Aussprache, Grammatik und Wortschatz erstellt.

Zunächst wird im Bericht im Rahmen einer qualitativen Auswertung genau aufgezeigt, bei welchen Items in jeder Aufgabe im Einzelnen Schwierigkeiten aufgetreten sind. Dies sind detaillierte Informationen für den Praktiker, die vor allem in Bezug auf die anschließende sprachtherapeutische Förderung von besonderer Relevanz sind. Die Fälle, in denen die Beurteilung nicht möglich war, werden ebenfalls explizit aufgeführt. Umgekehrt werden die richtigen Antworten zwar nicht im Einzelnen im Bericht aufgezählt, lassen sich aber bei Bedarf leicht herleiten.

Des Weiteren wird im Rahmen einer quantitativen Auswertung für jede Aufgabe der Subtests „Grammatik“ und „Wortschatz“ sowie für die Aufgabe “Phonematische Differenzierung” des Subtests “Aussprache” aufgeführt, wie viele Punkte (Rohwerte) von dem getesteten Kind erzielt wurden und ob damit der für die jeweilige Aufgabe statistisch festgelegte kritische Wert erreicht werden konnte. Sobald das Kind den kritischen Wert erreicht, erzielt es eine durchschnittliche Leistung und gilt als unauffällig in dem mit der jeweiligen Aufgabe überprüften Teilbereich.

Das Screening soll insbesondere im unteren Bereich, d. h. zwischen unterdurchschnittlichem und durchschnittlichem Leistungsbereich differenzieren. Aus diesem Grund wird im Bericht die Leistung entweder als „unterdurchschnittlich“ oder als „durchschnittlich“ eingeordnet. Zu berücksichtigen ist, dass die Bezeichnung „durchschnittlich“ auch überdurchschnittliche Leistungen mit einschließt.

Da es im Einzelfall von Interesse sein kann, wie eine „durchschnittliche“ oder “unterdurchschnittliche” Leistung genauer zu interpretieren ist, werden im Bericht jeweils die entsprechenden Prozentränge angegeben. Der Prozentrang zeigt an, wie viel Prozent der gleichaltrigen Kinder der Normierungsstichprobe in der jeweiligen Aufgabe denselben oder einen niedrigeren Testwert erreichten als die betreffende Person. Damit hat z. B. ein Kind mit einem Prozentrang von 90 ein sehr gutes Testergebnis erzielt, da 90 Prozent aller gleichaltrigen ein- bzw. mehrsprachigen Kinder denselben oder einen schlechteren Wert erzielt hatten und nur 10 Prozent einen besseren.

Auszüge aus dem SCREENIKS-Bericht als Beispiele

Um dies zu verdeutlichen, folgen unten einige Auszüge aus dem SCREENIKS-Bericht (Änderungen vorbehalten). In jeder Aufgabe werden zunächst alle Items aufgelistet, die überprüft wurden. Der Auszug unten zeigt am Beispiel aus dem Bereich Aussprache - “Lautüberprüfung” die Darstellung im Bericht, welche Items auffällig waren.

Unten sehen Sie als Beispiel einen Auszug zur Auswertung der Aufgabe “Subjekt-Verb-Kongruenz”. In ähnlicher Weise werden auch andere Aufgaben im Bereich Grammatik und Wortschatz ausgewertet. Es wird immer aufgelistet, welche Items überprüft wurden, bei welchen Items Fehler / Auffälligkeiten aufgetreten sind, sowie wie viele Punkte von wie vielen maximal möglichen erreicht wurden. Danach folgt eine Interpretation im Hinblick darauf, ob der kritische Wert erreicht oder verpasst wurde. Zu berücksichtigen dabei ist, dass die kritischen Werte ja nach Alter (4-5-jährige und 6-7-jährige Kinder) und gesondert für ein- und mehrsprachige Kinder automatisch vom Computer errechnet werden. In dem Beispiel unten ist die Leistung als unterdurchschnittlich zu interpretieren. Der Prozentrang von 6,4 % zeigt an, dass nur 6,4 % der gleichaltrigen Kinder der Normierungsstichprobe genauso oder schlechter abgeschnitten haben.

Nach der Auswertung der einzelnen Aufgaben erfolgt vom Computer eine Interpretation der Gesamtergebnisse für den jeweiligen Subtest. Das Beispiel unten zeigt eine Interpretation der Ergebnisse eines förderbedürftigen Kindes im Subtest Grammatik.

In ähnlicher Weise zeigt der Ausschnitt unten ein Beispiel der Auswertung der Aufgabe “Passiver Wortschatz” im Subtest “Wortschatz”. Dieses Kind erreicht den kritischen Wert und zeigt damit eine durchschnittliche Leistung. Die Einzelleistung in dieser Aufgabe entspricht einem Prozentrang von 39,1 %, d. h. 39,1 % der gleichaltrigen Kinder der Normierungsstichprobe haben in dieser Aufgabe genau so oder schlechter abgeschnitten.

Das letzte Beispiel unten zeigt die Interpretation der Ergebnisse eines unauffälligen Kindes im Subtest “Wortschatz”. Es wird keine Risikodiagnose im Bereich Wortschatz gestellt.